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Verstehen und Verständigung


Verstehen und Verständigung

Intermediale, multimodale und interkulturelle Aspekte von Kommunikation und Ästhetik
1. Aufl.

von: Klaus Sachs-Hombach

24,99 €

Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 29.03.2016
ISBN/EAN: 9783869622019
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 230

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Der Band "Verstehen und Verständigung" geht den Phänomenen des Verstehens und der Verständigung in ihren Möglichkeiten, Grenzen und gegenseitigen Bedingungsverhältnissen nach und nimmt hierbei die unterschiedlichen Medien der Verständigung in den Blick. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass der verstärkte Einsatz multimedialer und multimodaler Formen der Kommunikation in einer zunehmend global ausgerichteten, damit aber zugleich heterogener werdenden Kultur veränderte Bedingungen der Verständigung geschaffen hat, die ein erneutes Nachdenken über ihre hermeneutischen Voraussetzungen sinnvoll erscheinen lassen. Das Thema des Bandes ist daher ein zutiefst transkulturelles Thema, denn die Frage nach Verstehen und Verständigung ist immer auch eine Frage nach der Möglichkeit, kulturelle Grenzen zu überwinden und zwischen Kulturen zu vermitteln.
Inhalt

Klaus Sachs-Hombach
Einleitung

I.Traditionen und Grundlagen

Oliver R. Scholz
Verstehen = Zusammenhänge erkennen

Jürgen Trabant
Verkörperungsphilosophie und Semiotik

Dieter Mersch
Posthermeneutik. Programmatische Überlegungen zu einer Kritik des Sinns

II.Medialität und Multimodalität

Erika Fischer-Lichte
Was heißt es, eine Aufführung zu verstehen?

Hartmut Stöckl
Multimodales Verstehen?– Zwischen Zeichensystemwissen und Textsortenkompetenz

Uwe Wirth
Intermedialität als gepfropftes Zeichenverbundsystem

Beate Ochsner
Vom Werden der Medien oder: Übersetzungsprozesse in intermedialen Dispositiven

Kathrin Fahlenbrach
Audiovisuelle Metaphern und Metonymien des Komischen im Film. Aspekte einer kognitiven Mediensemiotik

III.Interkulturelle Verständigung

Philipp Stoellger
Verständigung mit Fremden. Zur Hermeneutik der Differenz ohne Konsens

Dorothee Kimmich
Das Missverständnis der Mimesis. Bemerkungen zur Theoriegeschichte der mimetischen Verständigung

Anil Bhatti
›Ähnlichkeit‹/›Plurikulturalität‹. Vorläufige Überlegungen

Autorinnen und Autoren
Klaus Sachs-Hombach, geb. 1957, Studium der Philosophie, Psychologie und Germanistik; 1990 Promotion an der Universität Münster; 2003 Habilitation an der Universität Magdeburg; 2007 Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Kognitionswissenschaften an der TU Chemnitz; seit 2011 Professur für Medienwissenschaft (Schwerpunkt Medieninnovation/Medienwandel) an der Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Bild-, Zeichen-, Medien- und Kommunikationstheorie in historischer und systematischer Ausrichtung, Ästhetik und Kulturtheorie, philosophische Probleme der Psychologie, Psychologiegeschichte und Kognitionswissenschaft.

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