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Resilienter Journalismus


Resilienter Journalismus

Wie wir den öffentlichen Diskurs widerstandsfähiger machen

von: Matthias Daniel, Stephan Weichert

20,99 €

Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 28.07.2022
ISBN/EAN: 9783869626314
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 344

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Robust durch schwierige Zeiten zu kommen, ist zur Schlüsselkompetenz geworden. In Krisenzeiten steigt der Informationsbedarf. Doch viele Menschen sind von ihrer Mediennutzung – insbesondere der Nutzung digitaler Medien – gestresst, manchmal sogar regelrecht überfordert. Nicht selten ziehen sie sich aus dem öffentlichen Diskurs zurück.

Aber wie können Medienschaffende und Mediennutzer mit dem permanenten Ausnahmezustand umgehen? Wie werden die Menschen resilienter in ihrer digitalen Mediennutzung? Und was muss getan werden, damit der Journalismus selbst robuster durch die vielfältigen Krisen kommen kann?

Resilienter Journalismus soll das Positive, das Gelingende sichtbar machen. Auch wenn Kritik an den Medien geübt wird, ist dieses Buch weniger kritikorientiert, als konstruktiv angelegt: Den Herausgebern ist es gelungen, 40 kluge Positionen zu versammeln, die sich für einen widerstandsfähigen Journalismus stark machen. Sie reflektieren seine aktuellen Potenziale und Probleme. Es geht etwa um das Engagement des Journalismus gegen die Klimakrise, neue Spielarten des Lokaljournalismus, redaktionelles Chance statt Change Management, berufsethische Zwickmühlen und den Dialog mit dem Publikum. Zu den Autoren gehören erfahrene Medienprofis, journalistische Gründer, Nachwuchstalente, Autodidakten, renommierte Wissenschaftler sowie Führungskräfte.

Dieses Buch richtet sich an alle Medienschaffenden und Mediennutzer, die sich mit der Frage beschäftigen, wie es gelingen kann, den Journalismus – und damit auch den öffentlichen Diskurs – widerstandsfähiger, resilienter zu machen.
Stephan Weichert; Matthias Daniel: Apocalypse how? Plädoyer für einen resilienten Journalismus in der Krise
Maren Urner: Fragen, was wirklich wichtig ist
Wolfgang Blau: »Jeder wird bald Klimareporter sein«
Anna Paarmann: Viel konsequenter digital ausrichten
Christian Meier: Lob des Zweifels
Barbara Hans: Von Mut, Macht und Vertrauen
Mark Heywinkel: Wenn das neue Format am Ende der Topfpflanze Nora doch nicht gefällt
Nicola Kuhrt: Rettungsboot Wissenschaftsjournalismus – und was uns nach der Pandemie erwartet
Stephan Anpalagan: Wie fühlt es sich an, wenn man Sayed, Alaa oder Ahmad heißt?
Astrid Csuraji: Mit Hoodie in die Zukunft
Christian Sauer: Auf dem Weg Richtung New Work
Sophie Burkhardt: »Vertraut eurem Publikum!«
Peter Turi: Die Journalistin* der Zukunft baut der Community eine Bühne (*Männer sind mitgemeint)
Nicole Diekmann: Wir dürfen Twitter und Facebook nicht dem Mob überlassen!
Stephan Lamby: Journalismus als Waffe – ein Frontbericht
Stella Männer: Hört auf mit den Stereotypen!
Daniel Moßbrucker: Recherchevorteil IT-Sicherheit
Tanja Krämer: Warum wir mehr guten Umweltjournalismus brauchen
Von Leif Kramp; Stephan Weichert: Nicht für jedes Problem eine Lösung
Ronja von Wurmb-Seibel: Wie wir die Welt sehen
Carsten Fiedler: Zahlen lügen nicht
Verena Lammert: Ein Plädoyer fürs Community-Management
Jamila (KI); Jakob Vicari (Mensch): Wie ich einmal mit einem Menschen einen Text schrieb
Marianna Deinyan: Balance zwischen Empathie und Distanz
Felix Friedrich; Dario Nassal: Haltet durch!
Ingrid Brodnig: Im Zweifel für den Zweifel
Björn Staschen: Der Info-Link zur Demokratie
Tanja Köhler: Guter Journalismus braucht Diversität – auch in der Sprache
Christian Lindner: Das Ende von »mehr, mehr, mehr«
Meena Stavesand: Für die Mutigen
Alexander Marinos: Schmid oder Schmidchen?
Jon Mendrala: Schneise der Verwüstung
Anke Vehmeier: Die Stunde des Lokalen
Dennis Ballwieser: In der Ruhe liegt die Kraft
Stephan Russ-Mohl: Mutationen des Journalismus
Isa Sonnenfeld: Stütze der informierten Gesellschaft
Paul Haase: Einfach mal machen
Marc Rath: Die Wiederentdeckung des Lokaljournalismus
Frauke Hamann: Der Sogkraft widerstehen
Maximilian Rosch: Kuration als Schlüssel zum langsamen Netz
Leif Kramp; Alexander von Streit; Stephan Weichert: Digitale Resilienz

Autoren und Autorinnen
Herausgeber
Stephan Weichert ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Autor, Filmemacher und Social Entrepreneur. Seit 2020 leitet er gemeinsam mit Alexander von Streit und Leif Kramp das VOCER Institut für Digitale Resilienz, einen unabhängigen Think & Do Tank der u.a. Workshops und Akademien für Medienschaffende zur digitalen Transformation anbietet. Aktuell forscht und lehrt er in den Bereichen Digitale Resilienz, Constructive News, soziale Innovation, Krisenkommunikation und gemeinnütziger Journalismus.

Matthias Daniel (Jahrgang 1973) ist Chefredakteur und Publisher des Journalists, des größten und wichtigsten Magazin für Journalist*innen in Deutschland. Herausgeber ist der Deutsche Journalisten-Verband. Matthias Daniel arbeitet seit dem Jahr 2000 als Medienjournalist, zunächst beim Verlag Rommerskirchen, später beim Verlag New Business. Seit 2007 ist er Chefredakteur des journalists. Im Jahr 2020 hat Daniel den Verlag Journalismus3000 GmbH gegründet und den journalist per Management-Buy-Out übernommen. Daniel ist als Lehrbeauftragter tätig und ist Jury-Mitglied des Vocer-Netzwende Awards. Zusammen mit Annkathrin Weis und Luca Schmitt-Walz hat Matthias Daniel im Jahr 2021 den Podcast "Druckausgleich" gestartet – ein Audio-Format für Nachwuchsjournalist*innen.

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