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Digitale Spiele


Digitale Spiele


Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur, Band 5 1. Aufl.

von: Jörg Helbig, René Schallegger

27,99 €

Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 07.12.2016
ISBN/EAN: 9783869621593
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 320

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Digitale Spiele sind seit der Jahrtausendwende zur wirtschaftlich bedeutendsten Kulturindustrie im westlichen Kulturraum aufgestiegen, indem sie sowohl die Film- als auch die Musikindustrie mit ihren Umsatzen und Einnahmen abgehangt hat. Gleichzeitig hat sich auch die Demographie der Spielenden nachhaltig gewandelt: Gamer sind heute schon fast gleich oft weiblich wie mannlich, und die grote Alterskohorte sind Personen uber 35. Man muss also konstatieren, dass Video- und Computerspiele in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, und so nicht mehr langer nur in einem jugendkulturellen oder gar subkulturellen Kontext gedacht werden konnen. Parallel zu diesen gesellschaftlichen Entwicklungen etablierte sich in der akademischen Landschaft das multidisziplinre Feld der Game Studies. Durch das multimediale Wesen digitaler Spiele motiviert, bringen Forscherinnen und Forscher aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen ihre Perspektiven und Kompetenzen bei deren kritischer Reflexion ein und spannen damit einen weiten Bogen von den technischen und Computerwissenschaften ber die Medienwissenschaften bis hin zu den Sozial- und Kulturwissenschaften. Nur gemeinsam scheint es zu gelingen, der Komplexitt des Mediums, das eine zentrale Rolle in der von Henry Jenkins beschrieben Konvergenzkultur einnimmt, gerecht zu werden. Ziel des Sammelbands, der auf einer interdisziplinren Ringvorlesung im Bereich visueller Kulturen basiert, ist es, unterschiedlichste Facetten digitaler Spiele als Form kulturellen Ausdrucks zu beleuchten. Ausgehend von einer Problematisierung der Grundlagen des Mediums und seiner soziokulturellen Verortung, soll eine Annherung an mgliche Textualitten und Kontextualisierungen erfahrbar gemacht werden. Die Vielfalt der Zugnge ist dabei symptomatisch fr das Wesen der Game Studies, und wird nicht als Schwche, sondern groe Strke des Projekts empfunden.

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