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Brauchen wir Zeitungen?


Brauchen wir Zeitungen?

Zehn Gründe, warum die Zeitungen untergehen. Und zehn Vorschläge, wie dies verhindert werden kann
1. Aufl.

von: Michael Haller

15,99 €

Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 02.06.2014
ISBN/EAN: 9783869621166
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 248

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Alle reden daruber: Die Tageszeitungen stecken in der Krise. Neben dem Ruckgang der Verkaufsauflagen und den Einbruchen bei den Werbeerlosen pragen auch der Besitzerwechsel bei Verlagen und Zeitungstiteln sowie der kraftige Abbau an journalistischem Personal den aktuellen Trend in der Zeitunsgbranche. Viele Medienmacher erklaren die Zeitung fur tot, andere haben griffige Losungsstrategien parat. Doch beide Seiten vernachlassigen die grundliche Trendanalyse des Medienwandels. Gewiss tragen das Internet und die sich wandelnden Lebensstile der jungen Bevlkerung zur Misere bei. bersehen wird dabei, dass auch die Zeitungsmacher selbst dazu beitragen, die Krise zu verschrfen. Viele verweigern sich der Anstrengung, das Publikum und seine Erwartungen an die Zeitung zu verstehen und auf das vernderte Nutzungsverhalten der jungen Erwachsenen nachhaltig einzugehen. Sie sehen nicht, dass der grte Teil der Leserschaft - dies sind die berufsttigen Erwachsenen ab 35 Jahren - weiterhin eine aktuelle, gehaltvolle Tageszeitung mit hoher Informationsleistung wnschen. Diese Leserschaft erwartet, dass ihre Tageszeitung eine Orientierungshilfe in der tglichen Informationsflut bietet - und reagieren enttuscht, weil ihre Zeitung Informationsleistungen abbaut und nach und nach zum Geschichtenerzhler zu werden scheint. Auf der Grundlage langfristig angelegter Erhebungen und empirischer Studien zeigt der Autor, wann und warum die Zeitungen ihre Leser verloren haben. So ist ihr Reichweitenverlust, der auf eine Kluft zwischen Medienrealitt und Lesererwartungen zurckzufhren ist, kein Naturgesetz. Michael Hallers Befunden zufolge gibt es Wege, den Graben zwischen den jungen Onlinern und den lteren Offlinern zu schlieen. Der Autor formuliert Vorschlge, wie die Zeitung ihre Stimme im cross- und multimedialen Konzert wiederfinden und so auch neue Leserschaften erschlieen knnte.

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